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#DieKunstIstZurück. In der Hamburger Kunsthalle

Nach 17 Monaten Renovierungsarbeiten in der Hamburger Kunsthalle, ist die Kunst zurück. Der Direktor Hubertus Gaßner ist froh, er kann es kaum erwarten, dass der gelbe Bauzaun bald weg ist – der vielleicht einzige Bauzaun mit einem eigenen Hashtag in den sozialen Medien. Das #WeiterOffen lautet, wie das Motto unter dem die Modernisierung der 1869 eröffneten Kunsthalle steht. Nach 17 Monaten, in denen es nie gemütlich war, wie Gaßner erzählt, heißt es endlich: Wieder geöffnet. Sein Terminkalender sei zum Platzen voll, er selbst sei dünner geworden. Rot umkringelt ist darin sicherlich schon seit geraumer Zeit das Wochenende vom 30. April. Mit einem festlichen Eröffnungswochenende und einem festlichen Eröffnungsmonat wird das neugestaltete Museum eingeweiht.

Die Kunsthalle wurde rundum erneuert und eine neue Corporate Identity wurde entwickelt. Vielleicht ist es die einzige Corporate Identity eines Museums, deren Versatzsystem aus Graphikelementen und Schrift so kombiniert werden kann, dass das Plakat zur aktuellen Ausstellung „Eckersberg – Faszination Wirklichkeit“ aussieht wie ein Plattencover der Hamburger Schule-Band Tocotronic. Die sangen einst: „Dein gut ist mein gut. Dein schön ist mein schön.“ Was für die Gründer der Kunsthalle im 19. Jahrhundert einst gut und schön war, nämlich ein Eingangsportal, das vis-à-vis zur Alster liegt, ist es natürlich auch für den jetzigen Direktor. Denn die größte Neuerung im Rahmen der Modernisierung ist der alte neue Eingang, wie ihn Hubert Gaßner nennt. Das von den Erbauern prächtig geplante Eingangsportal konnte nie genutzt werden, erzählt er, viel zu windig sei es gewesen, weshalb die Besucher einst durch einen Seiteneingang das Museum betreten mussten. Über 150 Jahre später ist die Technik längst so weit, dass man in den Gründungsbau mühelos eine Glaswand einziehen und eine Drehtür einbauen konnte, so dass der Wind keine Probleme mehr verursacht. Und wenn man jetzt aus dem Museum trete und hinüber in die Natur und zur Alster blicke, habe man das Gefühl, so Gaßner, als würde ein Dampfer in einen See fahren.

Die ganze Geschichte in der aktuellen Ausgabe des Monopol Magazins. 

Am 30. April öffnet die Kunsthalle um 14 Uhr. Bis nachts um 1 Uhr wird gefeiert. Am Sonntag, den 1. Mai ist die Kunsthalle von 10-18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. 

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