neue fakten
- 12. Februar 2010
- Workshop: Kunstkritik
Unter dem Titel Sprache als Tarnung? Das Dilemma der Kunstkritik findet der Workshop zum dritten Mal in Bonn statt, dieses Mal unter anderem mit Hanno Rauterberg von der Zeit.
- 12. Februar 2010
- Stetig ist nur die Veränderung
Zeiten ändern sich – diese Einsicht hatte nicht nur Rapper und neuerlich Filmstar Bushido, sondern auch unsere Redakteurin Anika Meier. Seit Februar hat sie ihr Amt als Redaktionsleiterin von artefakt niedergelegt.
- 2. Februar 2010
- Summer School: Die Wirksamkeit der Bilder
Die Frage des NFS Bildkritik nach Macht und Bedeutung der Bilder soll in drei interdisziplinären Kursen der eikones Summer School 2010 zur „Wirksamkeit von Bildern“ vertieft werden.
- 29. Januar 2010
- News News News
Newsletter, Formalia, Sonderheft und Facebook.
- 21. Januar 2010 Übermorgenkünstler
- „Übermorgenkünstler“, die letzte
Dass Friedrich Hölderlin Heidelberg eine Ode widmete, ist bekannt. Dass der Ort auch die jüngste Künstlergeneration fördert, zeigte unlängst der Heidelberger Kunstverein mit der Ausstellung Übermorgenkünstler. Mit einer Podiumsdiskussion zum Thema Kulturfaktor Kunst. Was bringen Kunstakademien ihren Städten? soll die Ausstellung nun abgeschlossen werden.
- 11. Januar 2010
- „Zersplitterte Realität – Fragmente künstlerischer Weltsicht“
Ausstellungseröffnung am 29. Januar im Museum Pfalzgalerie in Kaiserslautern.
- 22. Dezember 2009
- Oh Tannenbaum
Die artefakt-Redaktion verabschiedet sich mit den besten Wünschen für die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel in die Weihnachtspause.
- 18. Dezember 2009
- Es weihnachtet
Die perfekte Einstimmung auf Weihnachten: Die Ausstellung Oh Tannenbaum in der Karlsruher Hochschule für Gestaltung.
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Wissenschaftliche Aufsätze
- Die Kunst der Populärmusik. Tonträger als künstlerisches Medium – „The Velvet Underground & Nico produced by Andy Warhol“
Eine Banane mit der nebenstehenden Aufforderung „Peel slowly and see“ und ein Künstlername zieren das Cover der Schallplatte von The Velvet Undergound & Nico: Mit der Gestaltung und vorgeblichen Produktion dieses Albums kratzte Andy Warhol 1967 an der bis dato unangefochtenen Distinktion von Popmusik und deren Kunstanspruch. Der Frage danach, inwieweit jedoch die Popmusik damit selbst zum Kunstgegenstand wurde, geht Anna Braun nach.
- Innovation durch Adaption. Formfindung bei Herzog & de Meuron
Zeitgenössischen Stararchitekten wird oft vorgehalten, sie hinterließen überall ähnliche Gebäude, vergleichbar einem Markenzeichen. Katharina Knacker stellt mit Herzog & de Meuron ein Schweizer Architektenduo vor, bei dem dies offenbar anders ist und geht der Frage nach, wie es den beiden gelingt, sich immer wieder neu zu erfinden.
- Die „moderne Tragödie“: Mechanismen der Inszenierung von Märtyrerbildern am Beispiel des gewaltsamen Todes Carlo Giulianis beim G8-Gipfel in Genua
Im säkularen Kontext erscheint die Figur des Märtyrers häufig nur noch als eine Art atavistische Pathosfloskel. So wurde etwa der jüngst verstorbene Senator Ted Kennedy im amerikanischen Fernsehsender CBS als Märtyrer für Obamas Gesundheitsreform bezeichnet: „a martyr because of all that he’s done and he very well might help, in death, Obama get his health care plan.“ In seinem Aufsatz geht Michael Isenberg der Frage nach, ob und unter welchen Voraussetzungen eine strukturell ernstzunehmende, säkulare Interpretation des Märtyrerbegriffs denkbar ist.
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Kunsthistoriker im Gespräch
- „Fein, nun bin ich da“
Filmreif illustriert der Lebensweg der 94-jährigen Künstlerin Carmen Herrera die Geschichte eines jahrzehntelang verkannten Genies, das seit mehreren Monaten jedoch für Trubel und Schlagzeilen nicht nur in der New York Times sorgt. Wir sprachen mit Britta Buhlmann, Direktorin des Museums Pfalzgalerie in Kaiserslautern, über die Gründe der späten Entdeckung, die aufsehenerregende Ausstellung in ihrem Haus und die Besonderheit von Herreras Kunst.
- Dissertation in progress
- Arbeitsplatz mit Blick auf Michelangelos David
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Arbeiten, wo andere ihren Urlaub verbringen ─ die Kunsthistorikerin Julia Habich erfüllte sich diesen Traum als wissenschaftliche Hilfskraft am Kunsthistorischen Institut in Florenz. Mit artefakt sprach sie unter anderem über ihre Tätigkeit am Institut, die Atmosphäre vor Ort und den Reiz im Ausland zu arbeiten und zu leben.
- Dissertation in progress
- Immer im Schreibprozess
Wie man einen Doktorvater findet, worauf man zu Beginn der Promotion achten sollte, welche Hürden die eigene Trägheit darstellen kann und wie man am besten dagegen ankämpft, erzählte uns Stephanie Marchal im Gespräch. Die Deubner-Preisträgerin berichtet über ihre Promotion zu Gustave Courbets Selbstporträts.
- Dissertation in progress
- Volontärsarbeit
„Versteh‘ ich nicht.“, „Das kann ich auch!“ oder „Und das ist Kunst?“, raunt es in manchem Museum für zeitgenössische Kunst. Ein Grund mehr den Machern solcher Ausstellungen auf den Zahn zu fühlen: Von ihrer Arbeit in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden berichten die beiden Volontäre Julia Wirxel und David Riedel.
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Kunst(geschichte) studiert
- Künstler-Haustier und Hoteldirektor
In Beuysscher Manier ermuntert der koreanische Jankowski Schüler Byung Chul Kim seine Gäste eine Performance gegen eine Übernachtung im „Performance Hotel“ im Stuttgarter Osten zu tauschen. Jeder kann in seinem Hotel zum Künstler werden, denn sogar Putzen und Kochen gehen als künstlerische Tätigkeit durch. artefakt sprach mit Kim über das Hotel, seinen Job als Hoteldirektor und seine Gäste.
- Dissertation in progress
- „Bücher nicht nur produzieren, sondern Forschung initiieren“
Wie ist ein wissenschaftlicher Verlag strukturiert? Welche Arbeitsbereiche gibt es? Wie entsteht überhaupt eine Publikation? Die ersten beiden Fragen werden vor allem Studierende interessieren, die nach dem Studium die Arbeit bei einem Verlag ins Auge fassen; wie ein Buch entsteht, sollte für jeden, der einmal promoviert oder mit dem Gedanken liebäugelt, von Interesse sein.
- Übermorgenkünstler
- Übermorgengetwitter
140 Zeichen ist eine Twitter-Nachricht lang und damit für manche viel zu kurz. Einige der Künstler der Ausstellung Übermorgenkünstler im Heidelberger Kunstverein haben für unser Special im Twitter-Format ihre eigenen Arbeiten kommentiert. Form follows hier nicht function, sondern dem Konzept der Ausstellung: Kunst von jungen Künstlern, Übermorgenkünstlern eben, wird in einem „jungen“ Format präsentiert.
- Gerettet
Unter dem Motto „Art will save us“ fand jetzt der 77. Kunsthistorische Studierenden Kongress in Hamburg statt. Unsere Fotografin Anna Lafrentz wurde vor Ort gerettet, das „bescheinigt“ zumindest der Button mit der Aufschrift „Saved“, der nach vier Tagen an die über 100 Kongressteilnehmer verteilt wurde. Ein Bericht in Bildern über die Rettungsaktion.
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allerArt
- Punkte beim disziplinierten Stehtanz
„Sie sehen Poesie in dem, was ich mache. Nein, ich wende meine Methode an, und das ist alles“, so Georges Seurat nüchtern. Seine Methode des Pointillismus bedeutete für die Malerei einen wissenschaftlichen Neuanfang. Die reinen Farben, die er in Punkten nebeneinandersetzte, verbinden sich erst im Auge des Betrachters zu Linien. In der Schirn Kunsthalle in Frankfurt kann der Besucher jetzt vor einigen Originalen den Allgemeinplatz der Seurat Forschung überprüfen.
- Gefragt: Wissenschaftliche Publikationen mit ästhetischem Layout
Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters – aber warum gerade wissenschaftliche Literatur häufig wenig einladend gestaltet wird, erklärt dies nicht. Yves Vincent Grossmann untersucht die gängige Text‑ und Buchgestaltungspraxis in den Geisteswissenschaften und plädiert dafür, dass sich nach ,iconic‘ und ,pictorial turn‘ auch ein grundlegendes Bewusstsein für das Erscheinungsbild der eigenen Textproduktion herausbildet.
- „Artists do not make art“
Der Heidelberger Kunstverein setzt auf Provokation und zeigt die ,sick films‘ des britischen Künstlers und Turner-Preisträgers Martin Creed.
- Im Quadrat
Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr Roehr
- Eine Welt zerfällt in Bilder. David Lynchs „Dark Splendor“
Nach Bob Dylan bekommt jetzt auch David Lynch in Deutschland seine erste Ausstellung in einem Museum. Am Anfang von Lynchs Schaffen stand die Malerei, über diese kam er zum Film ‒ in beiden Medien ist Lynchs Bacon Nachfolge unübersehbar, aber auch Picasso und Max Ernst sind seine Lehrmeister.
- Außen Banane, innen Wurst
Die skandalöse Idylle in Manets Frühstück im Grünen wird durch Berge von Cola-Dosen und einen Mercedes zerstört, Dürers Unkrautidylle im Großen Rasenstück wird bedroht von einem auslaufenden Unkrautvernichtungsmittel und Dürers Mutter soll wenig vertrauenswürdig sein – das zeigen Klaus Staecks Montagen aus den Jahren 1969–1989. Jetzt vermittelt die Ausstellung Nichts ist erledigt im Kurpfälzischen Museum der Stadt Heidelberg, dass Staecks sozialkritische Themen immer noch aktuell sind.
- Die Sendung mit der Kunst
Heute: Lach‑ und Kunstgeschichten rund um Das Rätsel Frau. Die Geheimnisse in den Bildern Sandro Botticellis.
- Die Fernsehwelt steht Kopf
Bei Harald Schmidt konnte man erfahren, was keine Kunst ist: kopfstehende Moderatoren.
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Grosz oder Klein?
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Neueste Kommentare
- ioana herbert: Schöne Geschichte! Danke! :)
- matthias: Kann ich nur zustimmen, klasse Bilder! Bis bald in Jena ;)
- ioana herbert: Danke. Frohe Weihnachten und ebenso alles Gute im neuen Jahr! Bis dahin.
- ioana herbert: Spuren eines Dialogs
Themenspecials
Über uns
artefakt schafft eine Ebene, auf der studentische Ansätze in der Erforschung kunsthistorischer Themen bundesweit und international vorgestellt und diskutiert werden können. Dabei wendet sich artefakt an den Ideenreichtum und den wissenschaftlichen Ehrgeiz eines jeden Studenten. Neben den wissenschaftlichen Artikeln, beinhaltet die Zeitschrift Exkurse zu kunsthistorischen Themen und weitere studentische Beiträge. mehr »
Autoren gesucht
Wir suchen Autoren, die ihre wissenschaftlichen Aufsätze und studentischen Beiträge bei uns einreichen möchten. Das Thema für die wissenschaftlichen Aufsätze soll dem Bereich der Kunstgeschichte entstammen, interdisziplinäre Ansätze sind sehr willkommen. Studentische Artikel sollen das Studium der Kunstgeschichte oder der Kunst betreffen

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