artefakt versteht sich als kunsthistorische Zeitschrift, die gerne auch Artikel mit interdisziplinärem, bildwissenschaftlichem oder globalem Ansatz publiziert. Innovative Ideen und kreative Ansätze sind gefragt.

Emotionalität und Individualität. Rhetorik und Realismen in Hugo van der Goes‘ „Anbetung der Hirten“

Abb. 1: Hugo van der Goes "Die Anbetung der Hirten"

Hugo van der Goes gilt in der Nachfolge Jan van Eycks als altniederländischer Maler der zweiten Generation. Seine Bildfiguren wurden oftmals als besonders realistisch und emotional beschrieben, es seien keine Typen, sondern Individuen. Aber lässt sich ein spätmittelalterliches Bild wie die „Anbetung der Hirten“ wirklich mit den Konzepten Realismus, Emotion und Individuum betrachten?

Scheitern am Bild, Scheitern am Text. Zur Opazität von Caspar David Friedrichs Seelandschaft „Der Mönch am Meer“ und Heinrich von Kleists Empfindungen vor dem Gemälde

artefakt-Artikelwettbewerb: 2. Platz.

Bildwerk und Ereignis. Eine performanztheoretische Betrachtung der mittelalterlichen Palmeselfigur im Kontext der Prozession

artefakt-Artikelwettbewerb: 3. Platz.

„Film Poems“ und Mainstream. Curtis Harrington an der Schwelle zum kommerziellen Film

Wenn Regisseure den Sprung vom Underground zum Mainstream schaffen, stellt sich ein gewisses Misstrauen ein, ob durch die Anpassung – oder gar Anbiederung – an den Massengeschmack und mithin an den Markt, die vormals radikalen ästhetischen Positionen verwässert werden. Vor David Lynch und David Cronenberg haben bereits andere Filmemacher diesen Schritt gewagt: Der amerikanische Regisseur Curtis Harrington versuchte in den 1960ern den Underground zu verlassen, und wurde von der Kritik dafür gegeißelt. Aber was unterscheidet einen Avantgardefilm vom Mainstreamkino und lässt sich eine derartige Grenze ziehen?

Persuasive Strategien des Lichtgraffitis
Ein Essay

Obwohl die Fotografie 150 Jahre nach ihrer Entdeckung schon längst und seit Banksy auch das Grafitti zur High-Art zählen, bleibt das gemeinsame Kind – das Lichtgraffiti – derzeit noch dem Low verhaftet und wird im wissenschaftlichen Diskurs bislang ausgespart. Dieser jedoch gar nicht so neuen Form der Bildfindung widmet sich Pierre Smolarski in seinem Essay und untersucht das Zusammenspiel von Licht, Bewegung und Zeit in Bezug auf das Genre des Superhelden-Comic.