Promotionsratgeber gibt es wie Sand am Meer, deshalb wollen wir nicht auch noch den Weg zum Doktortitel theoretisch beschreiben.
Uns haben Fragen interessiert, die erst in jüngster Zeit aufgetaucht sind: Welches Programm zur Literaturverwaltung ist am besten geeignet?
Muss heute überhaupt noch ein Buch aus der Dissertation werden, wo man doch problemlos in Windeseile seine Arbeit ins Netz stellen kann?
Wie sieht es mit den Bildrechten aus, das v.a. im digitalen Zeitalter?

Arbeitsplatz mit Blick auf Michelangelos David

Arbeiten, wo andere ihren Urlaub verbringen ─ die Kunsthistorikerin Julia Habich erfüllte sich diesen Traum als wissenschaftliche Hilfskraft am Kunsthistorischen Institut in Florenz. Mit artefakt sprach sie unter anderem über ihre Tätigkeit am Institut, die Atmosphäre vor Ort und den Reiz im Ausland zu arbeiten und zu leben.

„Bücher nicht nur produzieren, sondern Forschung initiieren“

Wie ist ein wissenschaftlicher Verlag strukturiert? Welche Arbeitsbereiche gibt es? Wie entsteht überhaupt eine Publikation? Die ersten beiden Fragen werden vor allem Studierende interessieren, die nach dem Studium die Arbeit bei einem Verlag ins Auge fassen; wie ein Buch entsteht, sollte für jeden, der einmal promoviert oder mit dem Gedanken liebäugelt, von Interesse sein.

Immer im Schreibprozess

Wie man einen Doktorvater findet, worauf man zu Beginn der Promotion achten sollte, welche Hürden die eigene Trägheit darstellen kann und wie man am besten dagegen ankämpft, erzählte uns Stephanie Marchal im Gespräch. Die Deubner-Preisträgerin berichtet über ihre Promotion zu Gustave Courbets Selbstporträts.

Volontärsarbeit

„Versteh‘ ich nicht.“, „Das kann ich auch!“ oder „Und das ist Kunst?“, raunt es in manchem Museum für zeitgenössische Kunst. Ein Grund mehr den Machern solcher Ausstellungen auf den Zahn zu fühlen: Von ihrer Arbeit in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden berichten die beiden Volontäre Julia Wirxel und David Riedel.

Hardcoverbuch oder Laptopscreen?

Buch oder Internet, das ist heute die Frage, die sich jungen Wissenschaftlern stellt, wenn es um die Publikation ihrer Dissertation geht. Über Vor‑ und Nachteile beider Publikationsformen informierten jetzt bei der Veranstaltung „Von der Forschung zur Publikation“ Dr. Effinger (UB Heidelberg, ART-Dok) und Dr. Werner (Verleger).

Programme zur Literaturverwaltung im Test

artefakt hat für Euch drei Literaturverwaltungsprogramme getestet, mit denen sich mal leicht, mal weniger leicht Ordnung in das Bücher‑ und Zitatechaos bringen lässt.

Doppelt hält besser

Wie man seine reich bebilderte Dissertation veröffentlicht, ohne hinterher verklagt zu werden, was ein „gemeinfreies“ Bild ist und wie man diverseste rechtliche Hürden nimmt, erklärt Rechtsanwalt Reinhard Fraenkel im Interview mit artefakt.

Über uns

artefakt schafft eine Plattform, auf der neue Ansätze in der Erforschung kunsthistorischer Themen bundesweit und international vorgestellt und mittels Kommentarfunktion diskutiert werden können. Die Zeitschrift bietet jungen Wissenschaftlern die Möglichkeit, Aufsätze online zu publizieren und so bereits während des Studiums oder kurz danach Forschungsergebnisse zu präsentieren. Weniger Fakten als vielmehr Fragestellungen und neue Ansätze sollen den Fachdiskurs beleben. Interdisziplinäre Ansätze, die der Kunstgeschichte von heute vielleicht eine neue Richtung weisen können, stehen dabei im Mittelpunkt. mehr »

Autoren gesucht

Studenten, Doktoranden und Graduierte (unter 35 Jahren) der Kunstgeschichte und angrenzender Disziplinen sind eingeladen, wissenschaftliche Aufsätze und Beiträge "aller Art" einzureichen. Das Thema für die wissenschaftlichen Aufsätze soll dem Bereich der Kunstgeschichte entstammen, interdisziplinäre und bildwissenschaftliche Ansätze sind sehr willkommen. Themenvorschläge in Form eines Abstracts (max. 400 Wörter) bitte an info@artefakt-sz.net.


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