Alle Artikel in: Kunsthistoriker im Gespräch

Kunsthistoriker im Beruf geben Einblicke in ihr Arbeitsleben und Tipps für den Berufseinstieg.

Kunstkritik als Gegengift

Wenn der Vernetzungsimperativ reflektierter Kritik im Weg steht und wenn der Konsens lautet, dass schlechte Kunst doch besser sei als gar keine, wird das Sprechen über Kunst zum Gegengift der schleichenden Ernüchterung. Wie Kritik vor diesem Hintergrund relevant sein kann, erklären uns Annika Bender und Erik Stein von „Donnerstag – Weblog für Kunst & Danach“.

Spiel, Spaß, Spannung, Museum

Neben dem regulären Ausstellungsbetrieb verfügt das Historische Museum der Pfalz in Speyer seit 1999 auch über ein Kindermuseum. Interaktive Ausstellungskonzepte und eine spielerische Vermittlung sollen Kindern ermöglichen, Museumsluft zu schnuppern. Eine der Leiterinnen des „Jungen Museums“, Catherine Biasini, sprach mit uns über die Konzeption von Kinderausstellungen und wie schnell das Museum zum Indoorspielplatz werden kann.

„Ein Musikvideo ist Kunst über Kunst“. Henry Keazor über Kunstgeschichte und Musikvideos

Henry Keazor ist gerade als Professor für Neuere und Neueste Kunstgeschichte an die Universität Heidelberg berufen worden. Mit uns sprach er über sein DFG-Projekt „Zur ästhetischen Umsetzung von Musikvideos im Kontext von Handhelds“, die Zukunft des Musikvideos in Zeiten von Smartphones und über sein Lieblingsmusikvideo.

Kontinuität und Wandel

Das 1997 gegründete Deutsche Forum für Kunstgeschichte in Paris zählt mit dem Kunsthistorischen Institut in Florenz und der Bibliotheca Hertziana in Rom zu den renommierten Auslandsinstituten der Disziplin. Mit Direktor Andreas Beyer sprachen wir über die Besonderheiten des Forschungsstandortes Paris, die Wechselbeziehung zwischen deutscher und französischer Kunstgeschichte sowie über die Wissenschaftstraditionen beider Länder.

Dissertationsthemen für die nächsten Jahrzehnte

Auktionskataloge sind eine unverzichtbare Quelle für die Provenienzforschung. Das Projekt „German Sales 1930-1945. Art Works, Art Markets, and Cultural Policy“ macht nun sämtliche Kataloge aus der Zeit des Nationalsozialismus online zugänglich. Wichtiger Projektpartner des Getty Research Institute in Los Angeles ist die Universitätsbibliothek Heidelberg. Simona Hurst sprach mit Direktor Thomas Gaehtgens über die neue Quellenbasis und weitere Forschungsaktivitäten seines Hauses.