Kunst(geschichte) studiert

Studentische Initiativen, Nachwuchskünstler im Porträt und Wissenswertes rund ums Studium.

Künstler-Haustier und Hoteldirektor

In Beuysscher Manier ermuntert der koreanische Jankowski Schüler Byung Chul Kim seine Gäste eine Performance gegen eine Übernachtung im „Performance Hotel“ im Stuttgarter Osten zu tauschen. Jeder kann in seinem  Hotel zum Künstler werden, denn sogar Putzen und Kochen gehen als künstlerische Tätigkeit durch. artefakt sprach mit Kim über das Hotel, seinen Job als Hoteldirektor und seine Gäste.

„Bücher nicht nur produzieren, sondern Forschung initiieren“

Wie ist ein wissenschaftlicher Verlag strukturiert? Welche Arbeitsbereiche gibt es? Wie entsteht überhaupt eine Publikation? Die ersten beiden Fragen werden vor allem Studierende interessieren, die nach dem Studium die Arbeit bei einem Verlag ins Auge fassen; wie ein Buch entsteht, sollte für jeden, der einmal promoviert oder mit dem Gedanken liebäugelt, von Interesse sein.

Übermorgengetwitter

140 Zeichen ist eine Twitter-Nachricht lang und damit für manche viel zu kurz. Einige der Künstler der Ausstellung Übermorgenkünstler im Heidelberger Kunstverein haben für unser Special im Twitter-Format ihre eigenen Arbeiten kommentiert. Form follows hier nicht function, sondern dem Konzept der Ausstellung: Kunst von jungen Künstlern, Übermorgenkünstlern eben, wird in einem „jungen“ Format präsentiert.

Gerettet

Unter dem Motto „Art will save us“ fand jetzt der 77. Kunsthistorische Studierenden Kongress in Hamburg statt. Unsere Fotografin Anna Lafrentz wurde vor Ort gerettet, das „bescheinigt“ zumindest der Button mit der Aufschrift „Saved“, der nach vier Tagen an die über 100 Kongressteilnehmer verteilt wurde. Ein Bericht in Bildern über die Rettungsaktion.

Making Of: „Jockey dansen“

„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“, wusste schon Karl Valentin zu berichten. Für sein Werk Jockey dansen nahm Florian Klette Tanzunterricht beim Kurator der Ausstellung Übermorgenkünstler. Klette kommentiert für uns die Entstehung seines Beitrags, ein Rollenspiel in Jankowskischer Manier.

Es rauscht und knallt

29 Künstler, 26 Beiträge – der Heidelberger Kunstverein gibt erstmalig Kunststudenten die Möglichkeit, unter dem Titel „Übermorgenkünstler“ auszustellen. Inspiriert wurde der Titel der Ausstellung durch das in die Zukunft weisende Dubai.

Noch kein Selbstläufer

Der Kunsthistorische Studierenden Kongress findet unter dem Motto „Art will save us“ in wenigen Tagen bereits zum 77. Mal statt, doch noch immer ist der KSK vielen Studenten kein Begriff. Über ihre Aufklärungsarbeit und die Organisation im Vorfeld sprachen wir mit den Veranstaltern aus Hamburg.

Skeptisch gegenüber junger Kunst?

Maximal 120 Kilometer Entfernung von Heidelberg und eine Immatrikulation an einer der Kunstakademien in diesem Radius – das waren die Voraussetzungen, die Kunststudenten erfüllen mussten, um sich mit ihren Werken für die Ausstellung Übermorgenkünstler im Heidelberger Kunstverein bewerben zu dürfen. Wir sprachen mit dem Direktor Johan Holten über das Ausstellungsprojekt.

Wenn Kunst aus dem Rahmen fällt

Wie das geht, berichten die Organisatoren des Städelclub 20up: Im Anschluss an Führungen wird gemeinsam impressionistisch gefrühstückt oder man trifft sich in Beckmanns Kleinem Nizza.

Das Schweißwunder in der Schuhsohle

Alfred Kubins Urteil über die literarischen Erzeugnisse „Geistesgestörter“ im Anschluss an seinen Besuch der Sammlung Hans Prinzhorns in Heidelberg lautete „lapidarer, kompletter Blödsinn“. Die Ausstellung Text – Wahn – Sinn gibt Anlass, noch einmal genau hinzusehen.

Kleinunternehmen Künstler

Die Internetplattform Wikiartis, initiiert von Studenten der Kunstakademie Düsseldorf, rückt den Künstler selbst in den Vordergrund. Unabhängig von kunsthistorischer Forschung soll dieser zur Sprache kommen. Kunst also, die sich selbst erforscht?

Reality Check

Darf die DDR ins Museum? Der Abriss des Berliner Palasts der Republik verdeutlichte das Interesse unserer Gesellschaft an einer Integration der sozialistischen Kultur in eine gesamtdeutsche Tradition. Die Ausstellung „LückenStücke. Palastkunst im Musterdorf“ wendet sich gegen das Vergessen und präsentiert Kunst zweier kultureller Hochburgen der ehemaligen DDR.

„Komm kaufen!“

Freitagabend kollektiv im Museum Kunst kaufen, das machen die Jungen Freunde des Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster möglich. Die erste Wahl fiel auf das „Haus im Gebirge“.

Letzte Rettung Selbstinszenierung?

Braucht gut vermarktete Kunst noch Qualität? Der 76. Kunsthistorische Studierendenkongress in Köln nahm das Thema Selbstdarstellung in der Kunstwelt unter die Lupe.

Über uns

artefakt schafft eine Ebene, auf der studentische Ansätze in der Erforschung kunsthistorischer Themen bundesweit und international vorgestellt und diskutiert werden können. Dabei wendet sich artefakt an den Ideenreichtum und den wissenschaftlichen Ehrgeiz eines jeden Studenten. Neben den wissenschaftlichen Artikeln, beinhaltet die Zeitschrift Exkurse zu kunsthistorischen Themen und weitere studentische Beiträge. mehr »

Autoren gesucht

Wir suchen Autoren, die ihre wissenschaftlichen Aufsätze und studentischen Beiträge bei uns einreichen möchten. Das Thema für die wissenschaftlichen Aufsätze soll dem Bereich der Kunstgeschichte entstammen, interdisziplinäre Ansätze sind sehr willkommen. Studentische Artikel sollen das Studium der Kunstgeschichte oder der Kunst betreffen


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