Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters – aber warum gerade wissenschaftliche Literatur häufig wenig einladend gestaltet wird, erklärt dies nicht. Yves Vincent Grossmann untersucht die gängige Text‑ und Buchgestaltungspraxis in den Geisteswissenschaften und plädiert dafür, dass sich nach ,iconic‘ und ,pictorial turn‘ auch ein grundlegendes Bewusstsein für das Erscheinungsbild der eigenen Textproduktion herausbildet.
Künstler-Haustier und Hoteldirektor
In Beuysscher Manier ermuntert der koreanische Jankowski Schüler Byung Chul Kim seine Gäste eine Performance gegen eine Übernachtung im „Performance Hotel“ im Stuttgarter Osten zu tauschen. Jeder kann in seinem Hotel zum Künstler werden, denn sogar Putzen und Kochen gehen als künstlerische Tätigkeit durch. artefakt sprach mit Kim über das Hotel, seinen Job als Hoteldirektor und seine Gäste.
„Artists do not make art“
Der Heidelberger Kunstverein setzt auf Provokation und zeigt die ,sick films‘ des britischen Künstlers und Turner-Preisträgers Martin Creed.
Im Quadrat
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„Bücher nicht nur produzieren, sondern Forschung initiieren“
Wie ist ein wissenschaftlicher Verlag strukturiert? Welche Arbeitsbereiche gibt es? Wie entsteht überhaupt eine Publikation? Die ersten beiden Fragen werden vor allem Studierende interessieren, die nach dem Studium die Arbeit bei einem Verlag ins Auge fassen; wie ein Buch entsteht, sollte für jeden, der einmal promoviert oder mit dem Gedanken liebäugelt, von Interesse sein.
Eine Welt zerfällt in Bilder. David Lynchs „Dark Splendor“
Nach Bob Dylan bekommt jetzt auch David Lynch in Deutschland seine erste Ausstellung in einem Museum. Am Anfang von Lynchs Schaffen stand die Malerei, über diese kam er zum Film ‒ in beiden Medien ist Lynchs Bacon Nachfolge unübersehbar, aber auch Picasso und Max Ernst sind seine Lehrmeister.
Außen Banane, innen Wurst
Die skandalöse Idylle in Manets „Frühstück im Grünen“ wird durch Berge von Cola-Dosen und einen Mercedes zerstört, Dürers Unkrautidylle im „Großen Rasenstück“ wird bedroht von einem auslaufenden Unkrautvernichtungsmittel und Dürers Mutter soll wenig vertrauenswürdig sein – das zeigen Klaus Staecks Montagen aus den Jahren 1969–1989. Jetzt vermittelt die Ausstellung „Nichts ist erledigt“ im Kurpfälzischen Museum der Stadt Heidelberg, dass Staecks sozialkritische Themen immer noch aktuell sind.
Übermorgengetwitter
140 Zeichen ist eine Twitter-Nachricht lang und damit für manche viel zu kurz. Einige der Künstler der Ausstellung „Übermorgenkünstler„ im Heidelberger Kunstverein haben für unser Special im Twitter-Format ihre eigenen Arbeiten kommentiert. Form follows hier nicht function, sondern dem Konzept der Ausstellung: Kunst von jungen Künstlern, Übermorgenkünstlern eben, wird in einem „jungen“ Format präsentiert.
Gerettet
Unter dem Motto „Art will save us“ fand jetzt der 77. Kunsthistorische Studierenden Kongress in Hamburg statt. Unsere Fotografin Anna Lafrentz wurde vor Ort gerettet, das „bescheinigt“ zumindest der Button mit der Aufschrift „Saved“, der nach vier Tagen an die über 100 Kongressteilnehmer verteilt wurde. Ein Bericht in Bildern über die Rettungsaktion.
Die Sendung mit der Kunst
Heute: Lach‑ und Kunstgeschichten rund um „Das Rätsel Frau. Die Geheimnisse in den Bildern Sandro Botticellis“.
Making Of: „Jockey dansen“
„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“, wusste schon Karl Valentin zu berichten. Für sein Werk „Jockey dansen„ nahm Florian Klette Tanzunterricht beim Kurator der Ausstellung „Übermorgenkünstler„. Klette kommentiert für uns die Entstehung seines Beitrags, ein Rollenspiel in Jankowskischer Manier.
Die Fernsehwelt steht Kopf
Bei Harald Schmidt konnte man erfahren, was keine Kunst ist: kopfstehende Moderatoren.
Jeanne-Claude (1935–2009)
Jeanne-Claude ist in New York im Alter von 74 Jahren an einer Hirnblutung gestorben.
Neurotische Akteure auf der Bühne des Kunstmarktes
Mit einem Einblick in die Irrungen zeitgenössischer Kunst und ihres Marktes begeisterte der Regisseur Jonathan Parker mit seinem aktuellen Film (Untitled) unlängst das Publikum des 58. Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg.
Add-Art für Firefox
Werbung auf Webseiten durch Kunst ersetzen.





