Links der Woche: u.a. die Queen bei flickr, Caravaggio für Lesefaule und Heine ist endlich in der Walhalla angekommen.
Objets trouvés #4
Links der Woche: u.a. eröffnet Google der Wissenschaft neue Perspektiven? Gentrifizierung in Berlin? Computer Icons und Kunstgeschichte?
Objets trouvés #3
Links der Woche: u.a. war Ernst Ludwig Kirchner pädophil? Müssen ständige Sammlungen gepimpt werden? Wie hat Edward Hopper seine Barszene ausgeleuchtet? Kann man Schreiben lernen?
Warum eigentlich immer PowerPoint?
Referat? PowerPoint! Nicht unbedingt. Wir stellen eine Alternative vor, die sich von dem Prinzip Folien verabschiedet hat.
Objets trouvés #2
Links der Woche: u.a. Obama im Photoshop, Marilyn Manson malt und Frida Kahlo ist eine Frau für Hollywood.
Kunsthistorische E-Journals im Überblick
Ist die Fachwelt trotz des Heidelberger Appells bereit Open Access zu publizieren? Zahlreiche kunsthistorische E-Journals bieten die Möglichkeit dazu und der Münchner Kunsthistoriker Hubertus Kohle plädiert für ein „publish first – filter later“. artefakt stellt einige der Online-Zeitschriften vor.
Objets trouvés #1
Links der Woche: u.a. Vuvuzuela im 14. Jahrhundert, Körperkunst auf dem Oberarm der Bundespräsidentengattin und Spezialeinheit GSG 9 befreit Jesus und Judas.
Wozu Mailing-Liste heute?
Gibt es Alternativen zur ArtHist Mailinglist? Vorschläge für ein Update.
Mach es selbst
Max Schulze stört sich nicht daran, dass es mit Tocotronic im 21. Jahrhundert heißt „mach es nicht selbst“. Stattdessen orientiert er sich an der Do-it-yourself Bewegung des Punk der 1970er Jahre und bearbeitet die ‚Leinwand‘ mit einem Hammer. Das Ergebnis des Kampfes Künstler gegen Hartfaserplatte ist derzeit im Bonner Kunstverein zu sehen.
Zorro der Malergilde
Oft wurde die Malerei von den Künstlern des vergangenen Jahrhunderts abgelehnt. Eine überzeugende Liebeserklärung an dieses traditionelle Medium schuf Stefan Müller, dessen Werke derzeit in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden zu sehen sind.
Regenschirm und Nähmaschine fehlen
Der Eine kritzelt beim Telefonieren gedankenverloren auf eine Zeitung, der Andere, im vorliegenden Fall ein Schriftsteller, schmiert zur Zerstreuung an den Rand seines Manuskripts. Dass dieses automatische Zeichnen mehr als bloß ein Arbeitsunfall sein kann, zeigt derzeit die dreiteilige Ausstellung „Randzeichen. Drei Annäherungen an den schöpferischen Prozess“ im Literaturmuseum der Moderne in Marbach.
Aktenzeichen Werner (fast) ungelöst
Der zwangssterilisierte Psychatriepatient Wilhelm Werner dokumentierte in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts seine ‚Entmannung‘ in über 40 Zeichnungen, die jetzt erstmals in der Heidelberger Sammlung Prinzhorn gezeigt werden. Wie Max Beckmann verbindet Werner Narren‑ und Leidensthematik – ein Versuch sich von dem Geschehen zu distanzieren?
Punkte beim disziplinierten Stehtanz
„Sie sehen Poesie in dem, was ich mache. Nein, ich wende meine Methode an, und das ist alles“, so Georges Seurat nüchtern. Seine Methode des Pointillismus bedeutete für die Malerei einen wissenschaftlichen Neuanfang. Die reinen Farben, die er in Punkten nebeneinandersetzte, verbinden sich erst im Auge des Betrachters zu Linien. In der Schirn Kunsthalle in Frankfurt kann der Besucher jetzt vor einigen Originalen den Allgemeinplatz der Seurat Forschung überprüfen.
Gefragt: Wissenschaftliche Publikationen mit ästhetischem Layout
Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters – aber warum gerade wissenschaftliche Literatur häufig wenig einladend gestaltet wird, erklärt dies nicht. Yves Vincent Grossmann untersucht die gängige Text‑ und Buchgestaltungspraxis in den Geisteswissenschaften und plädiert dafür, dass sich nach ,iconic‘ und ,pictorial turn‘ auch ein grundlegendes Bewusstsein für das Erscheinungsbild der eigenen Textproduktion herausbildet.
„Artists do not make art“
Der Heidelberger Kunstverein setzt auf Provokation und zeigt die ,sick films‘ des britischen Künstlers und Turner-Preisträgers Martin Creed.

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