Autor: Anika Meier und Philipp Hindahl

5 Gründe für den Besuch der Ausstellung von Wolfgang Tillmans in der Fondation Beyeler

2017 ist das Superkunstjahr. Der Kunstbetrieb-Jetset kann dieses Jahr kaum Verschnaufen. Manchmal kommt einfach alles zusammen. Die Venedig Biennale, die Documenta in Kassel und Athen und die Skulptur Projekte Münster. Und es sind Tillmans Festspiele. Das könnte man zumindest meinen. Von Frühjahr bis Herbst 2017 in der Londoner Tate, der Basler Fondation Beyeler und im Hamburger Kunstverein. Manchmal kommt eben auch bei einem einzigen Künstler alles zusammen.

Gute Bücher, schlechte Bücher 2016

Wenn alle nur immerzu über die besten Fotobücher des Jahres reden, kann man derweil durch Buchhandlungen schlendern und den schlechten Fotobüchern einen Moment Aufmerksamkeit schenken. Das hat Anika für das art Magazin getan, der Text kann hier nachgelesen werden. In der Hauptrolle, Michael Klein, Buchhändler im Haus der Photographie in Hamburg. „Schlechte Bücher gibt es ja immer mehr als gute“, sagte Michael und zeigte mir Fotobücher über Drohnenfotografie, über im öffentlichen Raum pinkelnde Frauen und ein Buch von Steve McCurry, das kaum weniger sexy hätte gestaltet werden können. Jetzt aber schnell zu den erfreulicheren Dingen im Leben, nämlich: gute Bücher, die 2016 wichtig waren oder einfach nur gut sind. Stillleben BRD von Christian Werner Ein bisschen Wolfgang Tillmans, ein bisschen Juergen Teller: Da ist jede Seite schön, wenn man denn die Ästhetik mag, das Blitzlicht auf den Dingen, den Gelbstich einiger Bilder, die Komposition, die vorgibt, keine zu sein. Nach dem Tod des Großvaters eines alten Schulfreundes war der Fotograf Christian Werner im Dezember 2014 noch einen Tag mit seiner Kamera in dem Haus in Delbrück, kurz …

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Like A Fever Dream. An Interview with Teju Cole

To some people, Instagram is all about breakfasts and selfies in swimsuits. But if you go against the logic of the medium like Teju Cole does, you can make images and texts collide. Cole has written extensively on literature, photography, social media, and on travelling. His essays are now finally published as a book: „Known and Strange Things“. We talked to the American-Nigerian novelist, photographer and art critic about extinct animals, the art of cheap vernacular pictures and about his social media use.