Autor: Anika Meier

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Muss Yoga im Museum vor Monet sein? Kurator Ulf Küster von der Fondation Beyeler im Interview

Als ein „Fest des Lichts und der Farben“ wird die Ausstellung über den Impressionisten Claude Monet auf der Website der Fondation Beyeler in Basel angekündigt . Wer sich weiter auf der Suche nach Informationen durch die Seite klickt, landet irgendwann beim Begleitprogramm Monet am Morgen. Das Angebot sieht folgendermaßen aus: „Frühaufsteher können die Werke von Claude Monet in morgendlicher Ruhe erleben. Beginnen Sie den Tag mit einer Kuratorenführung (Dauer ca. 75 Minuten) oder einer begleiteten Meditation (ca. 30 Minuten) in der Ausstellung.“ Die Ausstellung selbst beleuchtet die künstlerische Entwicklung des französischen Malers von der Zeit des Impressionismus bis zum berühmten Spätwerk. Das Begleitprogramm ist komplett ausgebucht. Mit dem Kurator Dr. Ulf Küster haben wir darüber gesprochen, warum immer mehr Museen und Galerien Yoga in ihr Programm aufnehmen, warum er mit Instagrammern auf den Spuren von Monet in der Normandie unterwegs ist – und er erzählt uns, was der Vorteil der Malerei gegenüber der Fotografie ist. Auch wenn Monet sich vielleicht so etwas wie Drohnen-Fotografie erträumt hat, glaubt Küster. Herr Küster, wie passen Monet und Yoga …

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Schämst Du Dich noch oder postest Du schon? Über Kunst und Scham im Internet

Was haben Selfies mit Feminismus und Kunst zu tun? Nichts? Stimmt nicht! Im Marta Museum in Herford ist gerade die Ausstellung „Die Innere Haut. Kunst und Scham“ zu sehen. Anika hat aufgeschrieben, wann sie sie schämt, wann sich Netzkünstlerinnen wie Molly Soda schämen, was sie dagegen tun und wie ein weiterer Raum in der Ausstellung aussehen könnte, der die Geschichte von Kunst und Scham bis zum Kampf um Akzeptanz aller Körperformen in der Gegenwart erzählt. (tl;dr: Der Feminismus hat es schwer, feministische Netzkünstlerinnen haben es noch schwerer, oder umgekehrt, Body Shaming ist schlimm, Selfies sind noch schlimmer, nicht.)

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„Stealthy Pursuit“ of Buildings. Thaddeus Zupancic on his Photography of Brutalist Architecture in London

On occasion of the exhibition „Elbphilharmonie Revisited“ at Deichtorhallen Hamburg, Anika talked to three photographers, who are well know for their architecture photography on the photo-based social network Instagram. In our interview they talk about work, Instagram and the architecture that fascinates them. Thaddeus Zupancic is one of the three interviewees.