Anlässlich des fünfjährigen Bestehens von artefakt – Zeitschrift für junge Kunstgeschichte und Kunst im Frühjahr 2012 wird wie bereits für die erste Ausgabe ein Artikelwettbewerb ausgeschrieben. Studierende der Kunstgeschichte und angrenzender Disziplinen sowie Graduierte, deren Hochschulabschluss bei Einsendeschluss maximal ein Jahr zurückliegt, sind eingeladen, Beiträge einzureichen.
In den beiden Kategorien wissenschaftliche Aufsätze und Kunstkritik können die Themen frei gewählt werden. Wissenschaftliche Aufsätze sollen eine eigene Fragestellung sprachlich niveauvoll unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Standards behandeln und eine Länge von 5000 Wörtern (inkl. Fußnoten) nicht überschreiten. Die Kunstkritiken sollen ein kritisches Urteil des Autors beinhalten, sich einer verständlichen Sprache bedienen und maximal 2500 Wörter umfassen. Rezensiert werden soll eine Ausstellung zur zeitgenössischen Kunst im deutschsprachigen Raum.
Preise
Die erste Ausgabe von artefakt erschien als Printpublikation, danach wurde aus artefakt ein E-Journal. Um mit diesem Artikelwettbewerb an die Anfänge der Zeitschrift anknüpfen zu können, wird der wissenschaftliche Aufsatz des Preisträgers in der Zeitschrift für Kunstgeschichte publiziert. Die Aufsätze der Zweit‑ und Drittplatzierten werden in artefakt veröffentlicht. Die drei Erstplatzierungen sind überdies mit einem Geldpreis verbunden.
1. Preis: 300 Euro
2. Preis: 200 Euro
3. Preis: 100 Euro
Der Gewinner in der Kategorie Kunstkritik erhält die Möglichkeit, an zwei Tagen die Kunstredakteurin Swantje Karich in ihrem Alltag im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu begleiten. Zudem wird die Kunstkritik des Gewinners in artefakt publiziert. Die drei Erstplatzierungen sind ebenfalls mit einem Geldpreis verbunden.
1. Preis: 300 Euro
2. Preis: 200 Euro
3. Preis: 100 Euro
Jury
Die Jury in der Kategorie wissenschaftliche Aufsätze setzt sich aus Professoren mit unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten zusammen: Prof. Andreas Beyer (Paris), Prof. Michael Hesse (Heidelberg), Prof. Hubertus Kohle (München), Prof. Alexander Markschies (Aachen) und Prof. Michael Thimann (Passau/Florenz).
Der Jury in der Kategorie Kunstkritik gehören an: Prof. Christian Demand (AdBK Nürnberg), Swantje Karich (FAZ) und Dr. Hanno Rauterberg (Zeit).
Teilnahme
Einsendeschluss Kunstkritik: 15. November 2011
Einsendeschluss wissenschaftliche Aufsätze: 15. Dezember 2011
Von den Teilnehmern wird ein CV (max. 2 Seiten) erbeten. Einsendungen in Form eines PDFs mit dem Betreff „Kunstkritik“ oder „Aufsatz“ per Mail an artikelwettbewerb(at)artefakt-sz.net.
Antworten auf die FAQ, z.B. zu den Formalia, Abbildungen etc.
Ziele
Dass das korrekte Setzen von Fußnoten und damit die Einhaltung wissenschaftlicher Standards geübt sein will, war unlängst in aller Munde. artefakt – Zeitschrift für junge Kunstgeschichte und Kunst bietet Studierenden und Graduierten die Möglichkeit, schon während des Studiums oder kurz danach erste Erfahrungen mit dem Publizieren wissenschaftlicher Texte zu sammeln. Das Synthetisieren von Qualifikationsschriften oder Seminararbeiten zu lesenswerten und fundierten Aufsätzen wird Studierenden in der Regel nicht an der Universität gelehrt, jedoch in der späteren wissenschaftlichen Laufbahn als grundlegende Kompetenz vorausgesetzt. artefakt möchte mit dem Artikelwettbewerb angehenden Wissenschaftlern im deutschsprachigen Raum die Möglichkeit geben, ihre Forschungsergebnisse der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu präsentieren.
Im Zentrum des Artikelwettbewerbs soll das wissenschaftliche Interesse der Studierenden und Graduierten stehen. Erstens setzt artefakt auf die Zukunft des wissenschaftlichen Publizierens, die Open Access-Publikation, und markiert damit eine Gegenposition zum „Heidelberger Appell“ des Germanisten Roland Reuss. Zweitens vertritt artefakt die Auffassung, dass gerade junge Wissenschaftler innovative Ideen und Ansätze entwickeln können. Drittens soll ein Ziel besonders im Hinblick auf die Kunstkritik sein, Studierende und Graduierte für eine öffentlich geführte Debatte über Kunst zu sensibilisieren. Angehenden Kunsthistorikern soll daher, wie in den letzten Jahren etwa von Noemi Smolik und Christian Demand diskutiert wurde, ein Gespür für verständlich verfasste Kunstkritiken vermittelt werden.
Presse
Pressemitteilung
Call for Articles
Sie erreichen Hannah Schlosser per Mail:
presse@artefakt-sz.net
Grafik-Dateien
Idee & Konzeption
Leitung: Anika Meier M.A.
Gestaltung: Marco Hessdörfer
Förderung
Der Artikelwettbewerb wird in Kooperation mit dem Institut für Europäische Kunstgeschichte der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ausgeschrieben. Gefördert wird der Artikelwettbewerb von der Stadt-Heidelberg-Stiftung und unterstützt vom Verein zur wissenschaftlichen Förderung der Europäischen Kunstgeschichte am Kunsthistorischen Institut der Universität Heidelberg e.V.
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