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    Übermorgenkünstler

    Übermorgengetwitter

    140 Zeichen ist eine Twitter-Nachricht lang und damit für manche viel zu kurz. Einige der Künstler der Ausstellung „Übermorgenkünstler„ im Heidelberger Kunstverein haben für unser Special im Twitter-Format ihre eigenen Arbeiten kommentiert. Form follows hier nicht function, sondern dem Konzept der Ausstellung: Kunst von jungen Künstlern, Übermorgenkünstlern eben, wird in einem „jungen“ Format präsentiert.

    17.12.2009

    Übermorgenkünstler (Autoren): Elisabeth Becker, Ulrike Buck, Tom Przondzion, Salla Rautiainen, Paula Sippel, Marco Schmitt, Anna Maria Tekampe, Naneci Yurdagül.

    Redaktionelle Betreuung: Benedikt Fahrnschon, Francesca Kaes

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      Tekampe 2Anna Maria Tekampe (HfG Karlsruhe), „Frage des Zweifels„, 2009, Papier, 21 × 29,7 cm, Video, Loop:
      „‚Frage des Zweifels‘ thematisiert den Arbeitsprozess eines Künstlers und die damit verbundene, immer auftauchende und wieder abflauende, die Zeit umschreibende Mutlosigkeit.“

      Przondzion_x.i.v.2Tom Przondzion (HfBK Städelschule Frankfurt), „Nicht gefallen wollen„ (Serie), 2008–2009:
      „‚Was der Mensch sieht, darf nicht an etwas erinnern, was es nie gegeben hat.‘“ (frei nach Urs Zürcher)

      Minarett_N_Yurdagül09Naneci Yurdagül (HfBK Städelschule Frankfurt), „Yes we can„, 2008, Kunststoff, Forex, Lack:
      „Ein transportables Minarett. Gerade hoch genug, um die Menge noch zu überblicken. Zur Intervention in deutsche Zustände. Der Titel ein Versprechen: YES WE CAN II.“

      Playing Michael Jackson Pollock 300 dpiMarco Schmitt (SABK Stuttgart), Playing Michael Jackson Pollock, 2008, Video NTSC 16 : 9, 1 : 19 min:
      „Marco Schmitt performt Playing Michael Jackson Pollock zwei Ikonen. Michael Jackson ‚dript‘ wie Jackson Pollock, der den Moonwalk tanzt.“

      Rautiainen_Erinnerungsort2Salla Rautiainen (SABK Stuttgart), „Erinnerungsort Ⅱ„, 2009, Wandmalerei, MDF-Platten, 3 Projektionen:
      „Salla Rautiainen stellt mit ‚Erinnerungsort II‘ eine Installation dar, die sich auf die finnische Herkunft der Künstlerin beziehen lässt.“

      beckerElisabeth Becker (AdBK Karlsruhe), „Ohne Titel“, 2009, Wachs, 25 × 25 ⅹ 90 cm:
      „Ergebnis aus formal und assoziativ geführtem, subjektivem Forschungsprozess. Gefaltetes Wachs als Turm/Sockel. Erinnert an Käse o. Stoff.“

      BlütenUBUlrike Buck (SABK Stuttgart), „Blüten„, Serie 7 (Arne Jacobsen), 2009, Schwarz lackiertes Formholz, je 80 × 80 ⅹ 40 cm:
      „Ich enthebe Design‑ bzw. Gebrauchsklassiker ihrer Funktion und mache eine ästhetische –geschichtlich aufgeladene‑ Form daraus.“

      sippel_schwimmreif_09Paula Sippel (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz), „Claudia mit Schwimmreif„, 2009, Öl auf Karton, 300 × 180 cm:
      „Das Bild von Claudia stammt aus meiner 3000 Stück fassenden Diasammlung. Ich weiß nicht, wer sie ist, wo sie wohnt oder was sie heute macht, aber ein Stück von ihr steckt in jedem von uns.“

      Die Ausstellung „Übermorgenkünstler“ ist noch bis 14.02.2010 im Heidelberger Kunstverein zu sehen.

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