allerArt


arthistoricum.net

Ein kleiner Rundgang durch die Virtuelle Fachbibliothek Kunstgeschichte für Studienanfänger und all diejenigen, denen arthistoricum.net kein Begriff ist.

5. November 2009

Marco Heßdörfer

Redaktion

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arthistoricum.net ist eine virtuelle Fachbibliothek für Kunstgeschichte. Was heißt das?

Eine virtuelle Bibliothek ist nichts anderes als ein Portal zur Informationssuche. arthistoricum.net ist demnach ein Portal, das die Recherche speziell für Kunsthistoriker erleichtern soll. Gerade  Studienanfängern bietet die ‚Bibliothek‘ einen umfassenden Überblick, indem auf die wichtigsten Webseiten zur Literatur‑ und Bildrecherche und diverse online-Ressourcen verwiesen und  Hilfe in Form von Tutorials bereitgestellt wird. Wenn ihr den Eindruck habt, bei eurer Literaturrecherche etwas unstrukturiert vorzugehen, sollte ihr euch die Tutorials unbedingt ansehen. Allerdings braucht man etwas Geduld, da man sich Schritt für Schritt durchklicken muss, statt alles übersichtlich auf einer Seite präsentiert zu bekommen.

Tutorial Büchersuche

Tutorial Büchersuche: Hilfreiche aber nervige Klickstrecke

Außerdem existieren derzeit fünf Themenportale, die einen „vielschichtigen Zugang zu größeren gegeneinander abgrenzbaren Gegenständen oder Zeiträumen der kunsthistorischen Forschung und Lehre“ vermitteln. Wie ihr im folgenden Screenshot seht, wird z.B. im Themenportal Geschichte der Kunstgeschichte auf Aktuelles, wie Tagungen, Veranstaltungen, Call for Papers usw. verwiesen sowie Links zur Recherche und diversen online-Ressourcen speziell zu diesem Themengebiet angeboten. Bei den anderen Themengebieten sieht das ähnlich aus.

Themenportal Geschichte der Kunstgeschichte

Themenportal Geschichte der Kunstgeschichte

Falls ihr euch näher mit der Geschichte der Kunstgeschichte, Architektur als Medium, Photographie, Kunst auf Papier oder der Gartenkunstgeschichte beschäftigen wollt, sind die Themenportale durchaus einen Blick wert.

Auf den Blog von arthistoricum.net wurde hier ja schon einige Male verwiesen, was mich aber nicht davon abhält hier nochmal eine Empfehlung auszusprechen: Der Blog ist wirklich ausgesprochen unterhaltsam und informativ!

3 Kommentare

  1. ioana herbert am 6. November 2009

    In dem blog von arthistoricum.net war ich schon. Da kann ich berichten. :) Es ist so: Zunächst muss man höllisch darauf aufpassen, dass man den Kopf nicht verliert. Die Leute, die da schreiben, sind nicht nur gebildet und geistreich sondern auch feinfühlig und können das verdammt gut in Sprache umsetzen. Wenn man darauf empfindlich ist, hat man sich so schnell und ohne Rücksicht auf Geschlecht gleich in mehreren der Schriftführer verliebt, wie man das noch nicht einmal erahnen kann. (Das kann wiederum zu gewissen Komplikationen führen, weil man da weder emotional noch rational weiss, wo man kurz zuvor im Leben stand.) Es empfiehlt sich also die Texte lediglich zu überfliegen, einige Rosinen heraus zu picken und leichte, unverbindliche Antworten zu formulieren. Hierbei sollte man wiederum darauf achten, dass man die Selbstironie nicht verliert. Die eigenen Kommentare werden nämlich so aufmerksam, sachkundig und rücksichtsvoll gelesen, dass man leicht in jene Gefilde abheben kann, wo sich die Welt nur noch um die eigene Person dreht und man meint, als kleiner Goethe geboren worden zu sein. Also immer schön cool bleiben, den Boden unter den Füßen nicht verlieren und das Ziel im Auge behalten. Letzteres ist nämlich die Begegnung mit der professionell (Wissen + Sensibilität + Verstand erschlossenen Realität von Bildern. Da ist es gut, wenn man über die Großzügigkeit der Gastgeber mit der optischen und seelischen Nahrung, den leiblichen Hunger nicht vergisst. Es ist noch nicht erwiesen, dass Bilder (auch erschlossene nicht) Mahlzeiten ersetzen. Obwohl wir in Zeiten leben, in denen wir – wie so manche Zeitung schreibt – „die Öffnungszeiten vom Bäcker gegenüber googeln“, müssen wir unter Umständen das Brot immer noch selber kauen und schlucken. Also aufgepasst, Gefahren lauern an jeder Ecke! :D Kurz: bei arthistoricum.net wird man (liebevoll) abgeholt, (umsichtig) getragen und (sorgfältig) abgesetzt in jene Welt der visuellen Erfahrungen, in der man gerne verweilt und zu der man auch immer wieder gerne zurückkehrt. Danke!

  2. Anika Meier am 6. November 2009

    Vielen Dank, liebe Ioana, für deinen Erfahrungsbericht. Sehr schön, dass du dich auch bei uns heimisch fühlst – offenbar!

  3. ioana herbert am 9. November 2009

    Hier wird mehr erklärt, drüben wird mehr debattiert. Hauptsache der Diskurs bleibt transparent und man kann wann immer einsteigen. Die „Karten“ werden ohnehin jedes Mal neu gemischt… :)

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artefakt schafft eine Plattform, auf der neue Ansätze in der Erforschung kunsthistorischer Themen bundesweit und international vorgestellt und mittels Kommentarfunktion diskutiert werden können. Die Zeitschrift bietet jungen Wissenschaftlern die Möglichkeit, Aufsätze online zu publizieren und so bereits während des Studiums oder kurz danach Forschungsergebnisse zu präsentieren. Weniger Fakten als vielmehr Fragestellungen und neue Ansätze sollen den Fachdiskurs beleben. Interdisziplinäre Ansätze, die der Kunstgeschichte von heute vielleicht eine neue Richtung weisen können, stehen dabei im Mittelpunkt. mehr »

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