Monate: Juli 2017

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Geflasht sein ist okay. Manuel Roßner im Gespräch über die Virtual Reality-Ausstellung „Unreal“ im NRW-Forum Düsseldorf

Virtuelle Realität, wird behauptet, ist der Rückzug ins Allerprivateste, nämlich die subjektive Wahrnehmung. Das stimmt natürlich nicht so ganz. Besonders nicht, wenn VR-Kunst im Museum gezeigt wird. Wer sich dort verliert, muss sich nicht schämen. Wer gegen Wände läuft, auch nicht. Das NRW-Forum in Düsseldorf zeigte eine Schau mit Kunstwerken, die nur mit der VR-Brille zu sehen sind. Wir sprachen mit dem Ausstellungsarchitekt, Künstler und Co-Kurator Manuel Roßner über den Unterschied zwischen Computerspielen und Kunst und darüber, was mit Museen und Museumsbesuchern passiert, wenn Kunst in der virtuellen Realität gezeigt wird.

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Back to University. Social Media und Bloggen für Kunsthistoriker

Weil Soziale Medien und das Bloggen im Kulturbereich und in der Wissenschaft keinen guten Stand haben und gerade in der universitären Lehre noch sehr oft außen vorbleiben, unterrichtet Anika ab dem Wintersemester am Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg Social Media und Bloggen für Kunsthistoriker. Wie es dazu kam, hat sie hier aufgeschrieben.

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Die wichtigsten Virtual Reality-Kunstwerke. Und ein paar Games

Wenn alle vom nächsten großen Ding sprechen, muss man meistens aufhorchen: Ist das wirklich so neu? Und woher kommt das überhaupt? Derzeit sprechen alle von Virtual Reality. Der Gropius-Bau in Berlin zeigt eine Ausstellung mit dem Titel „Immersion„, an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach ist der letzte Rundgang in 360° zu erleben, und das NRW-Forum in Düsseldorf hat einen  Anbau, ganz virtuell, versteht sich. Ohne Distanz den Betrachterstandpunkt gleich ins Werk zu verlegen, ist keine so neue Idee und steht auch immer schon unter Verdacht, dem bloßen Entertainment zu dienen. Wobei gerade Games die wichtigsten Innovationen für die Kunst bieten. Das zeigt die Spurensuche, auf die sich Philipp für das Schirn Magazin begeben hat. Titelbild: „Sentiment Solutions“, HfG Offenbach, Project Supervisor: Britta Thie, inspiriert von: New Scenario, „Hope“.

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Neue Geschäftsidee: Kostenlos im Kulturbetrieb arbeiten

Ich weiß nicht, was Sie machen, wenn Sie stundenlang Zug fahren müssen. Schlafen Sie vielleicht? Oder schauen Sie den anderen beim Schlafen zu und filmen die mit offenem Mund in der Öffentlichkeit Schlafenden? Arbeiten oder lesen Sie vielleicht? Oder täuschen Sie vor, zu arbeiten und zu lesen und sind doch eigentlich nur darum bemüht, die Augen offen zu halten? Ich kann Ihnen sagen, was ich im Zug so mache. Ich denke mir Geschäftsideen aus. Manchmal. Selten. Vielleicht auch nur heute. Jedenfalls: Genau heute ist mir eine sehr sehr gute Geschäftsidee in den Sinn gekommen. Es muss irgendwo zwischen Hamburg und Münster gewesen sein. Vor lauter Aufregung habe ich meine Geschäftsidee sofort mit der Welt geteilt. Wie man das heute eben so macht. Auf Twitter also verkündete ich: Neue Geschäftsidee: Kostenlos im Kulturbetrieb arbeiten. Aber vermutlich no chance, Angebot und Nachfrage sind schon zu hoch. #sadface An neuen Geschäftsideen kann man zweifeln, das ist okay. Man sollte nicht zu selbstsicher rüberkommen, das könnte überheblich wirken – und das neue Projekt wäre sofort gescheitert.