Jahr: 2017

14_Yves Gellie_Human Version 2_07_Nexi

Was sich ändern darf. Über Museen und Social Media

Die Platform München hat mit den Worten „Die Zukunft geht uns alle an“ zur Blogparade eingeladen und viele Fragen gestellt: „Was sind Deine Visionen? Was wäre ein Wunsch von Dir für die Welt in 20 Jahren? Was muss sich heute ändern, damit das erreicht werden kann? Welche konkreten Entwicklungen haben Dich in den letzten Jahren besonders durch ihren visionären Gehalt beeindruckt? Und was sind Deine visionären Best-Practice-Beispiele?“ Anika Meier schaut in die Zukunft, sucht Antworten, begegnet Robotern und wünscht sich was. tl;dr (too long; didn’t read): 11.000 Zeichen vorspulen und beim Listicle zum Thema Museen und Social Media einsteigen.

mybed

„Feminism is Trending“. Über Feministinnen und Nicht-Feministinnen

„Ich bin Feminist.“ Wenn der kanadische Premierminister Justin Trudeau sich auf Twitter für den Feminismus ausspricht, explodiert der Kurznachrichtendienst. Bis die Gleichstellung von Männern und Frauen politischer Mainstream ist und das Bekenntnis zum Feminismus nur noch mit einem Schulterzucken zur Kenntnis genommen wird, konfrontiert er Twitter weiter damit. Da ein anderer mächtiger Mann es für normal hält, Frauen einfach zwischen die Beine zu greifen, während ihm immerzu eine gigantische feuerrote Krawatte im Schritt hängt, muss Trudeau bis auf Weiteres Kontra geben. Und das nicht nur Donald Trump, dem mächtigsten Mann der Welt mit dem mächtigsten Phallus der Welt. Währenddessen kämpfen junge Netzkünstlerinnen der so genannten New Wave of Feminism auf Instagram, Tumblr, Facebook und Twitter in anderen Schlachten mit ihren Smartphones und Hashtags für die Akzeptanz von Körperhaaren, Körperflüssigkeiten und Hautunreinheiten. Sie fotografieren sich in ihren pinken Mädchenzimmern mit Haaren unter den Achseln, Pickeln im Gesicht und Blut im Höschen, bis diese Bilder mit einem Schulterzucken und dem Kommentar „OMG. You are so pretty“ zur Kenntnis genommen werden. SLIDE TO EXPOSE @babycastles gallery from Clusterfuck on Vimeo. …

Screen Shot 2017-02-20 at 00.18.27

Plötzlich Gegenwart. Die transmediale 2017 in Berlin

„alien matter“ heißt die Ausstellung zur 30. transmediale in Berlin. Dazu gibt es noch Vorträge, Parties und ein Filmprogramm. Das Fremdsein ist hier in diesem Jahr ein großes Thema: fremd dem neuen US-Präsidenten oder künstlicher Intelligenz gegenüber. Was für die Pioniere der digitalen Kunst noch vor ein paar Jahren entweder utopische oder dystopische Zukunftsvision war, ist plötzlich Gegenwart.

telefon

12 Tipps für Museen auf Instagram

Nach mehr als sechs Jahren Instagram ist man nach einem Blick auf Accounts von deutschen Museen als Follower noch immer etwas ratlos. Angesichts von Fotos, die Museen in dieser Qualität in keinem anderen Kontext kommunizieren würden. Angesichts von Desinteresse und Unbedarftheit, die bei Kunstvermittlern im Museum sicherlich nicht geduldet werden würden. Angesichts von Unprofessionalität und Einfallslosigkeit, die beim Verfassen und Versand von Pressemitteilungen undenkbar sind. Deshalb hier ein paar Tipps für weniger Ratlosigkeit bei Sendern und Empfängern.

villa aurora andy kassier

Andy Kassier: No shortcut on the road to success

You need more than great hair and an Instagram account to be successful, and Andy Kassier is the living proof for that. An old cliché says that we all create our own fictional characters on social media: We are more beautiful, more successful and always in the right places. Kassier has mastered this art. He lives and works worldwide and in the internet, took up shooting pictures when he was 12 and started working freelance when he was 15. He started his art project and founded his personal brand in 2012.