Monate: März 2016

Kunstblogs, die Sie auch zu einer Bloggerreise einladen könnten

Hallo und herzlich Willkommen bei artefakt, einem Blog für Kunst und Kritik. Sie haben vielleicht über Google und die Suche „Kunstblog“ und „Bloggerreise“ zu uns gefunden. Das freut uns. Sie planen vermutlich eine Bloggerreise und fragen sich nun: Wen nur sollen wir einladen? Das ist schön. Gern sind wir Ihnen bei Ihrer Suche behilflich. Sie haben sicherlich eine Liste mit den üblichen Verdächtigen. Und ja, Sie haben recht, es gibt noch eine ganze Menge Kunstblogs mehr neben diesen üblichen Verdächtigen, die sonst so auf Bloggerreise geschickt werden. Damit Sie selbst oder Ihre PR-Agentur nicht hektisch das Internet absuchen, stundenlang herumtelefonieren oder schreibend herumfragen müssen, wer denn eventuell vielleicht und gar möglicherweise noch jemanden auf dem Zettel hat, den man einladen könnte, weil ihn oder sie das Thema vielleicht, ja sogar ganz gewiss interessieren könnte, haben wir ein paar Vorschläge für Sie, die Ihnen in dieser Notlage im besten Fall eine große Hilfe sind. Wie wäre es denn mit einer der Autorinnen oder einem der Autoren vom Blog Selbstdarstellungssucht? Selbstdarstellungssucht.de ist ein Autorenblog für junge Kunst, Kultur …

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Muskeln, Autos, Pornos: die 10 größten Machos der Kunstwelt und ihre Vorlieben

Kunst von Machos, Kunst über Machos und Künstler, die man auf den ersten Blick für Machos halten könnte: Damien Hirst spielt mit seinem Penis und macht Kunst aus toten Tieren, Anish Kapoor ist schockiert über die Reaktion auf die „Vagina der Königin“, Jeff Koons lebt den Traum vieler männlicher Teenager und Sylvester Stallone ist der Albtraum eines jeden Kunstsammlers. Und vieles mehr.

Am Anfang war Instagram. Der Papst betet, Flüchtlinge sind heiß und Taillen schmal

Eine Woche mit Instagram kann ganz schön stressig sein. Erst sorgten die @hotmigrants für Aufregung, denn ein Account auf Instagram will zeigen, dass unter den Flüchtlingen, wie es immer heißt, auch total heiße Typen sind, deren Sex Appeal auch in der größten Not verlässlich wirkt. Im Wesentlichen geht es um Bärte. Für den Betreiber des Accounts Zeichen der Hippness, der Bart muss auf der Flucht auch schon mal professionell gestutzt werden, wie ein Bild beweist. Für AfD-Wähler derweil sind die jungen Männer mit Bärten, „die Flüchtlinge“, ein sicheres Zeichen für den Untergang der westlichen Zivilisation. Der außerdem mindestens in den nächsten fünf Minuten über uns hereinbrechen wird. Denn sie stehen ja schon da, mit ihren Bärten, warten hinter den Zäunen darauf, dass sie ins Land gelassen werden, um es … ja, was eigentlich? Der Betreiber des Accounts, ein Mann mit Mitgrationshintergrund, der in Washington D.C. lebt, wie Bento herausgefunden hat, will der Problematik zumindest für einen kurzen Augenblick, von denen es auf Instagram so viele gibt, die Ernsthaftigkeit nehmen. „He’s #notimpressed about waiting around“, schreibt …

Traurige warme Tiere. Ronja von Rönnes Roman „Wir kommen“

Ronja von Rönne hat keinen Rant geschrieben, sondern ein Buch. Joachim Bessing ist sich sicher, dass sich der Roman verkaufen wird wie belgische Fritten, weil er so geil ist. Und Joachim Lottmann war beim Lesen wohl auch übermannt. „Schnoddrig, überlegen, witzig, respektlos – endlich eine neue Stimme in der deutschen Gegenwartsliteratur!“ Steht hinten auf dem Buch. Der Satz von Lottman endet mit einem Ausrufezeichen. Geil hätte er auch noch rufen können, hat er aber nicht. Und Til Schweiger hätte mindestens drei Ausrufezeichen mehr gesetzt, aber es wird auch so deutlich, dass Lottmann das Buch ziemlich gut findet. Die Autorin derweil findet das Buch selbst nicht mehr ganz so gut. Auf Facebook brach sie ein bisschen heulend zusammen, als ihr der Kurier das Buch nach Hause brachte. Im WhatsApp-Interview mit jetzt und der Hip-Hop-Band Die Orsons sagte sie, dass sie sich nicht einmal sicher ist, ob sie ihr Buch mögen würde. Stellenweise mag sie es sehr, stellenweise aber sei es prätentiöser Bullshit. Für ihren Arbeitgeber, die Welt, hat sie eine Woche lang Tagebuch geschrieben und vertrauensvoll notiert, dass …